Hier finden Sie Informationen zu unseren Workshops und Aktivitäten. Viel Spaß!

Gemeinsam Zukunft gestalten

Sie kommen aus fernen Ländern. Sind jung.

In ihrem Gepäck haben sie ihre Erfahrungen, Sprachen, ihre Kultur und Religion.

Sie alle hatten ein Leben vor ihrer Zuwanderung. Sie waren Teil einer Familie, einer Wertegemeinschaft – fühlten sich zugehörig, egal wie schwierig sich ihr Leben gestaltete. Sie lebten einen Alltag und eine Normalität und erfahren nun einen radikalen Schnitt. Was tritt an die Stelle dessen, was ihre Normalität geprägt hat? Wie finden sie Halt und Struktur in der neuen Gesellschaft und erfahren sich als handlungsfähige Persönlichkeiten und Teil eines sozialen Gefüges?

Für Reisende in orientalische Länder gibt es Reiseführer mit dem Namen „Kulturschock“. Die Reisenden können sich gründlich auf das Ziel ihrer Reise vorbereiten.

Das konnten die Geflüchteten nicht. Sie wissen ja meist gar nicht, in welchem Land sie letzten Endes landen. 

Um hier Fuß zu fassen brauchen sie Begegnungen und Austausch mit Jugendlichen, die hier aufgewachsen sind. 

In der Projektarbeit können die Teilnehmer_innen auf Augenhöhe erforschen wie Unterschiedlichkeit gelebt werden kann und Integration in seiner ursprünglichen Bedeutung - ein Ganzes zu bilden, in sozialen Räumen lebbar wird. Aus dem Prozessverlauf entsteht eine Theater- / Tanzperformance die öffentlich präsentiert wird. Die teilnehmenden Jugendlichen entwickeln sich zu "Kulturbotschaftern", die ihr Wissen in ihrer Peergroup weitergeben können.

Projekte:

 

 

Fettnäpfe

 

VAB-Klasse der Justus-von-Liebig Schule mit Schülerinnen der Tulla-Realschule im Sommer 2016, Gefördert über den Flüchtlingsfond der Stadt Mannheim.

 

angekommen um zu bleiben

 

Kooperation mit dem BBW Neckargemünd, Schüler_innen von VABO Klassen & der Berufsförderung und dem Hör-und Sprachzentrum im Juni 2017. Gefördert durch die Aktion Mensch. 


Sie wollen ein Begegnungs- oder Peer-Educatorprojekt in Ihrer Einrichtung initiieren oder an einer Train-the.Trainer Ausbildung teilnehmen? 

Wir sind an Ihrer Seite. 

 


Peer-Educator-Projekte

Der Peer-Educator Ansatz eignet sich vorzüglich um Jugendliche zu Multiplikatoren in für sie relevanten Themen auszubilden damit sie ihr Wissen und ihre Empfehlungen an ihre Mitschüler weitergeben.

Neben der reinen Wissensvermittlung reflektieren die Peer-Educatoren auch Einstellungen, Verhaltensweisen, Werte, soziale Normen und geben das auf Augenhöhe weiter. Auf diese Weise werden auch die Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf die Zielgruppe beeinflusst.

Peer-Education-Ansätze setzen also auf den Multiplikatoreneffekt, der von den Peers ausgeht. Das vermittelte Wissen multipliziert sich weiter durch die Zielgruppe.

Wenn wir aus dem Blickwinkel von Jugendlichen auf die Arbeit von Peer-Educator Teams blicken, ist das für die Austauschprozesse konstitutive Prinzip der Gleichrangigkeit charakteristisch. Das heißt, die Peer-Educatoren begegnen ihren Mitschülern auf Augenhöhe und geben

  • gewonnene Erfahrungen und Informationen weiter
  • motivieren die Mitschüler sich mit ihrer Lebens- und Berufsplanung auseinanderzusetzen
  • regen dazu an Vornahmen zu hinterfragen
  • geben Tipps für den Übergang von der Schule in die Eigenständigkeit

Die Jugendlichen, die die Ausbildung zum Peer-Educator durchlaufen, werden angeregt und unterstützt

  • Verantwortung für ihr Leben und ihre Lebensgestaltung zu entwickeln
  • sich ihrer Ängste, Einstellungen und Haltungen bewusst zu werden, sie zu artikulieren und zu reflektieren
  • Selbstbewusstsein zu entwickeln
  • Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Respekt und Engagement mit Leben zu füllen
  • soziale Kompetenz zu entwickeln und im Team zu arbeiten
  • Präsentations- und Gestaltungsfähigkeit zu entwickeln
  • als Ansprechpartner aufzutreten 
  • sich als Persönlichkeit und als aktiven Teil der Gesellschaft zu begreifen (Demokratie Erziehung)

 

Die Verhütungsexperten

Prävention von HIV/Aids, sexuell übertragbaren Krankheiten und ungewollter Schwangerschaft

Seit September 2006 konnte das Empowerment Projekt dank der Initiative von Frau Angelika Staudt und der finanziellen Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung in Mannheim und Ludwigshafen an den Start gehen.

Die Universität Mannheim evaluierte das Projekt und konnte bestätigen, dass Jugendliche in der Pubertät eher bereit sind, Informationen über Sexualität, Verhütung und Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten von Gleichaltrigen anzunehmen als von Erwachsenen (Peer Educator Ansatz).

Weitere Ausbildungsrunden wurden ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der LBBW Stiftung, der Fuchs Petrolub AG und der Maria Müller Stiftung.

Unterstützt von „Herzenssache – die Kinderhilfsaktion von SWR und SR“ haben sich die Verhütungsexperten in Landkreis und Stadt Karlsruhe ausgeweitet. Inzwischen ist das Projekt an 20 Schulen in Baden-Württemberg implementiert.

 

Die Berufescouts

Jugendlichen werben für soziale Berufe (Projekttag)

Dieses Empowerment Projekt wurde für den Stadtjugend-ausschuss Karlsruhe entwickelt. Die Mitarbeiter wurden geschult und das Projekt in Kooperation mit drei Karlsruher Schulen unter Supervision von Frau Staudt umgesetzt und evaluiert.


Mädchen machen Mädchen stark

Ein Empowerment Projekt für Mädchen, entwickelt für die Johannes Kepler Werkrealschule in Mannheim. Junge Mädchen werden dazu ausgebildet, ihre Mitschülerinnen bei der Bewerbung für eine Praktikumsstelle oder einen Ausbildungsplatz zu unterstützen. Gefördert durch die Aktion Mensch.

 

no-go

Mit Präventionteams gegen Cybermobbing, entwickelt mit der Karolina-Burger-Realschule plus in Ludwigshafen. Gefördert durch die Lotto Stiftung RLP

 

Drogenprävention

entwickelt für den Stadtjugendausschuss Karlsruhe. An drei Karlsruher Schulen informieren Teams von Jugendlichen ihre Mitschüler_innen über die Risiken von Alkohol und Cannabis Konsum. Gefördert durch die LBBW Stiftungen.

 


Hier geht es zur Homepage des Peer-Educatorprojekts "Die Verhütungsexperten":

https://schulemachtzukunft2012-225.jimdo.com

Train the Trainer Ausbildungen

Vom Ziel aus betrachtet ...

Die Train-the-Trainer Seminare wollen Sozialarbeiter und Heimerzieher mit den Kompetenzen ausstatten, die sie brauchen um Jugendliche zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Leben anzuregen.

Im Trainer-Training üben die Pädagog_innen in der Rolle des Lernbegleiters um die Jugendlichen zu befähigen, diese Aufgabe zu meistern und handlungsfähig zu werden. Sie trainieren

 

  • die Lernumgebung zu gestalten
  • Lernprozesse zu initiieren
  •  prozessorientiert zu arbeiten
  • Wissen, Information und Erfahrungen auszuwerten
  • den Auftritt der Botschafter methodisch zu unterstützen 
  • zu moderieren
  • zur Reflektion einzuladen
  • die Orientierung der Teilnehmer_innen zu lenken
  • und einen Referenzrahmen für die Jugendlichen zu kreieren